Bunkerführung

Kurztext

Exkursion zum Bunker Nr. 3 und Führung

Langtext

Der in einem Wald nahe der Festung gelegene Bunker Nr. 3 wurde 1939 als Teil einer Bunkersperrgruppe des so genannten Alpenwalls errichtet. Er war während des Kalten Krieges und darüber hinaus noch bis 1992 in Betrieb. Das komplexe unterirdische System erstreckt sich über 290 Meter und einem Höhenunterschied von knapp 26 Meter im gewachsenen Felsen.

Im Bunker können die Schüler/innen sensorische und emotionale Eindrücke sammeln, die beim anschließenden Besuch der Ausstellung diskutiert werden. Dazu werden auch die militär-strategischen und historisch-politischen Fragen, die zum Bau des gigantischen Alpenwalls geführt haben, kurz erörtert. Besonderes Augenmerk wird auf den Kenntnissen liegen, die die Schüler:innen sich im Rahmen einer schulischen Vorbereitung durch eigene Recherchen aneignen konnten. Weiters soll erörtert werden, inwieweit die Begrifflichkeit „Bunkerbau“ auf die aktuellen geopolitischen Ereignisse und deren Auswirkungen übertragen werden kann.

 

Zielgruppe: Interessierte Gruppen an der Geschichte des 20. Jahrhunderts
Parcours: Führung durch die Ausstellung
Dauer: zirka 2 h
Sprachen: Deutsch, Italienisch
Preis: für Gruppen ≤ 20 Personen: 5,00 € für die Führung + 9,00 € Eintritt je Person
für Gruppen ≥ 20 Personen: 5,00 € für die Führung + 7,00 € Eintritt je Person
Vormerkung: eine verbindliche Reservierung mindestens zwei Wochen vorher ist notwendig.
Kotnakt: patrick.moser@franzensfeste.info

 

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